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22. September bis 13. November 2016 Das gestickte Altarbild aus Chicago - Einmalige Ausstellung nach Abschluss der Konservierungsarbeiten

Dieses aussergewöhnliche Altarbild, eine feine Stickerei mit Seiden-, Leinen-, Silber- und Goldfäden sowie mit Pailletten und Perlen, entstand um 1468 in Spanien im Auftrag von Pedro de Montoya, Bischof von Burgo de Osma. Sein Wappen findet sich an mehreren Stellen, selbst in den Schlusssteinen der gestickten Gewölbe, die Szenen aus dem Leben Christi überfangen. Die Stickerei ist von allererster Güte und hoher künstlerischer Qualität – eine luxuriöse Variante eines gemalten oder geschnitzten Altarbilds.

Die Abegg-Stiftung war mit der Konservierung/Restaurierung dieses einzigartigen Kunstwerks betraut. Nach eingehender Untersuchung und behutsamer Konservierung zeigt sie es nun für kurze Zeit in Riggisberg, bevor es wieder zu seinem Eigentümer zurückgebracht wird. Ab März 2017 wird es in der Dauerausstellung des Art Institute of Chicago zu sehen sein, in neuer – oder besser gesagt – in alter Frische. Einen Einblick in die Restaurierungsarbeiten erhalten Sie hier.

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Gesticktes Altarbild mit Predella
Spanien, um 1468; Stickerei mit Seiden-, Leinen- und Metallfäden sowie Pailletten und Perlen, 254 x 213 cm. The Art Institute of Chicago, gift of Mrs. Chauncey McCormick and Mrs. Richard Ely Danielson, 1927.1779a-b
Ansicht vor Konservierung/Restaurierung