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Villa Abegg – Das Wohnhaus der Stifter als Museum Saisoneröffnung 28. April 2019

Bereits bei der Gründung der Abegg-Stiftung im Jahre 1961 planten Werner und Margaret Abegg, ihr Wohnhaus dereinst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Villa Abegg ist dementsprechend in zeitlicher wie thematischer Hinsicht als Ergänzung und Erweiterung der Sammlungen des Instituts konzipiert worden. Ende der 1960er Jahre vollendet, ist die Villa architektonisch dem oberitalienischen Barock aus dem Umfeld eines Filippo Juvara (1678–1736) verpflichtet. Die strenge Gartenanlage mit Wasserspielen steht in ähnlicher Tradition. Die Repräsentationsräume im Erdgeschoss sind mit originalen Wandverkleidungen, Lüstern und Möbeln, aber auch mit Gemälden, Skulpturen und Porzellan ausgestattet. Die Villa Abegg bewahrt den Charakter eines bewohnten Hauses, das Besucher, geladenen Gästen vergleichbar, in geführten Kleingruppen besichtigen können. Im Rahmen der Führungen durch die Räume wird jedes Jahr einem Kunstwerk oder einer Gruppe von Objekten besonderes Augenmerk geschenkt.

Venezianische Gläser Kunstvolle Gläser berühmter venezianischer Manufakturen sind dieses Jahr im Grossen Esszimmer ausgestellt. Sie entstanden in den 1960er und 1970er Jahren in Anlehnung an historische Vorbilder und schmückten die festliche Tafel in der Villa Abegg. Weiter zum Close up «Venezianische Gläser»

Grosszügiges Entrée Die dem piemontesischen Barock nachempfundene Innenarchitektur der Eingangshalle zitiert das Treppenhaus des Palazzo Madama in Turin. Der eingelegte Marmorboden hat sein Vorbild unter den Arkaden des Dogenpalastes in Venedig.

Erinnerungen an Venedig Bemalte venezianische Kommoden, Tische und Stühle lassen das 18. Jahrhundert wiederaufleben. Zum Mobiliar des Zimmers gehören auch ein Spiegel und ein Kronleuchter aus farbigem Glas.