Sonderausstellung

Sonderpräsentation

Wiedereröffnung mit neuer Dauerausstellung

18. September bis 13. November 2011

Die neue Dauerausstellung zeigt die Glanzstücke der Sammlung der Abegg-Stiftung, darunter einige Neuerwerbungen, die bisher noch nie zu sehen waren. Im Mittelpunkt stehen herausragende Textilien aus Europa, dem östlichen Mittelmeergebiet sowie aus Ländern entlang der Seidenstrassen. Der chronologisch aufgebaute Durchgang illustriert die Entwicklung der Textilkunst in Ost und West, wobei die offene Ausstellungsarchitektur immer wieder Durchblicke und Wegänderungen ermöglicht. Das zeitliche Spektrum der ausgestellten Textilien reicht vom 4. Jahrhundert vor Christus bis ins 18. Jahrhundert. Gemälde, Skulpturen sowie bedeutende Werke der Goldschmiedekunst sind ebenfalls ausgestellt und beleuchten die wechselseitige Beziehung zwischen der Textilkunst und anderen Kunstgattungen.

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Seidendamast mit gestickten Enten Textilien aus den Gebieten entlang der Seidenstrasse spielen in der neu eingerichteten Dauerausstellung eine grosse Rolle. Dieser rote Seidenstoff wurde in China gewebt und in Zentralasien bestickt mit stilisierten Enten, die auf persische Vorbilder zurückgehen. Das Textil dokumentiert somit den Austausch von Waren und Motiven zwischen Ost und West. | Zentralasien, 7.–8. Jahrhundert, Inv. Nr. 4902

Samtgewebe mit Granatapfelmuster in Goldbroschierung Zu den prachtvollsten Geweben in der neuen Dauerausstellung der Abegg-Stiftung gehört dieser blaue Samt mit goldbroschiertem Granatapfelmuster. | Italien, Mitte 15. Jahrhundert, Inv. Nr. 818

Personifikation des Frühlings Mit ihren feinen Farbübergängen und Schattierungen erscheint die Wirkerei wie gemalt. Sie war ursprünglich wohl Teil eines Behangs, der mit Bildern aller vier Jahreszeiten verziert war. | Ägypten, 3.–4. Jahrhundert, Inv. Nr. 5345

Behang mit Flügelpferden (Detail). Der farbenprächtige Behang mit Flügelpferden in Medaillons zeugt vom textilen Reichtum früherer Zeiten. Er hat sich dank des trockenen Wüstenklimas erhalten. | Ägypten, 4.–6. Jahrhundert, Inv. Nr. 2191

Seidengewebe mit Hunden, Greifen, Blüten und Wellenranken Dieser bunte Seidenstoff aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den zahlreichen Textilien, die in der neuen Dauerausstellung der Abegg-Stiftung zum ersten Mal überhaupt zu sehen sind. | Zentralasien, 13. Jahrhundert, Inv. Nr. 5326 a–b

Wollenes Kinderhemdchen Das 2000 Jahre alte Kinderhemd ist einer der Höhepunkte in der neu gestalteten Ausstellung. Zusammen mit weiteren seltenen Textilien nimmt es die Besucher mit in vergangene und ferne Welten. | Östliches Zentralasien, 4.–2. Jahrhundert v. Chr., Inv. Nr. 5567

Seidener Hausmantel mit passender Kappe Das luxuriöse Ensemble aus dem 18. Jahrhundert kann als eine Art barocker Homedress für den Mann angesehen werden. Es wird zum ersten Mal ausgestellt. | Italien, um 1720–1730, Inv. Nr. 5546 a-b