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Villa Abegg – Das Wohnhaus der Stifter als Museum Saisoneröffnung 30. April 2017

Bereits bei der Gründung der Abegg-Stiftung im Jahre 1961 planten Werner und Margaret Abegg, ihr Wohnhaus dereinst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Villa Abegg ist dementsprechend in zeitlicher wie thematischer Hinsicht als Ergänzung und Erweiterung der Sammlungen des Instituts konzipiert worden. Ende der 1960er Jahre vollendet, ist die Villa architektonisch dem oberitalienischen Barock aus dem Umfeld eines Filippo Juvara (1678–1736) verpflichtet. Die strenge Gartenanlage mit Wasserspielen steht in ähnlicher Tradition. Die Repräsentationsräume im Erdgeschoss sind mit originalen Wandverkleidungen, Lüstern und Möbeln, aber auch mit Gemälden, Skulpturen und Porzellan ausgestattet. Die Villa Abegg bewahrt den Charakter eines bewohnten Hauses, das Besucher, geladenen Gästen vergleichbar, in geführten Kleingruppen besichtigen können. Im Rahmen der Führungen durch die Räume wird jedes Jahr einem Kunstwerk oder einer Gruppe von Objekten besonderes Augenmerk geschenkt.

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Von Schlangen und Helden Drei Bronzegruppen des französischen Hofkünstlers François Lespingola (1644–1705), welche Herkules im Kampf gegen wilde Tiere zeigen, werden dieses Jahr ausführlich vorgestellt.

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Renaissance-Möbel und -Kunstwerke Die spanische bemalte Holzdecke aus der Zeit um 1500 bestimmt die Dimensionen des sogenannten Renaissance-Saals. Möbel, Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk vom 15. und 16. Jahrhundert haben hier ihren Platz gefunden.

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Ein Hauch von China – Exportkunst aus Fernost Die Wände des kleinen Esszimmers sind mit einer bemalten Papiertapete ausgekleidet, die im 18. Jahrhundert über ostindische Handelskompanien aus China nach Europa gelangte. Auch chinesisches Exportporzellan aus der Sammlung des Hauses wird gezeigt.